Ganzheitlich für Sie da

Psychiatrische Behandlung

Im Rahmen eines ausführlichen Erstgesprächs, das wir gegebenenfalls durch die Einleitung weiterführender Untersuchungen ergänzen, gehen wir mit Ihnen der Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund. Auf dieser Basis planen wir im Anschluss Ihre individuelle Therapie und berücksichtigen dabei Ihre aktuellen Lebensumstände, krankheitsauslösende Faktoren, vorhandene Ressourcen und Ihre Ziele.

Je nach Bedarf wägen wir mit Ihnen gemeinsam ab, welche Therapieoption für Sie in Frage kommt:

- unterstützender Gesprächskontakt in der akuten Krise
- medikamentöse Einstellung
- ambulante Psychotherapie
- teilstationäre oder stationäre Therapie

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Eine Depression äußert sich in zahlreichen Beschwerden wie gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und Interessenverlust. Zusätzlich kommt es häufig zu vielfältigen körperlichen Symptomen wie z.B. Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Viele Betroffene leiden unter lebensmüden Gedanken.

Angst ist ein lebenswichtiges Warnsignal. Wenn sie aber ihr normales Maß übersteigt und zu einer dauerhaften Anspannung führt, belastet das den Alltag der Betroffenen enorm. Neben den Depressionen zählen die Angsterkrankungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.

Man unterscheidet

  • Panikstörung
  • Generalisierte Angststörung
  • Spezifische Phobien

Unbehandelt verselbständigen sich diese Ängste immer mehr. Die sogenannte Erwartungsangst („Angst vor der Angst“) entsteht. Betroffene vermeiden angstbesetzte Orte und Situationen weitgehend und ziehen sich immer mehr zurück. Dieses Verhalten verstärkt die Angst jedoch nur noch mehr. Ein Teufelskreis beginnt.

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand ausgeprägter emotionaler und körperlicher Erschöpfung aufgrund anhaltender Überlastung. Betroffene klagen über anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, nachlassende Leistungsfähigkeit sowie innere Leere. Sie ziehen sich häufig von Familien und Freunden zurück, igeln sich immer mehr ein. Unbehandelt kann ein Burnout-Syndrom zu einer Depression führen.

Eine Zwangserkrankung ist eine psychische Störung, die durch wiederkehrende unerwünschte Gedanken und/oder Handlungen gekennzeichnet ist.

Die meisten sind wohl schon einmal umgekehrt, um nachzusehen, ob sie vor dem Verlassen der Wohnung auch wirklich den Herd oder das Licht ausgeschaltet haben – das ist ganz normal. Wenn dieses Verhalten allerdings den Alltag komplett bestimmt, eine unerträgliche Anspannung auslöst und Betroffene überhaupt nichts dagegen tun können – auch wenn sie wissen, dass die zwanghaften Handlungen eigentlich sinnlos sind – kann es sich um eine Zwangserkrankung handeln.

Unter Burnout versteht man eine ausgeprägte Erschöpfung durch anhaltenden Stress. Burnout nimmt in unserer heutigen Leistungsgesellschaft rapide zu. Er kann zu körperlichen und psychischen Erkrankungen führen, am häufigsten zu einer Erschöpfungsdepression.

Nach einschneidenden Erlebnissen oder extremen Belastungen, beispielsweise einer schweren Erkrankung, dem Verlust einer nahestehenden Person, einer Trennung oder Arbeitslosigkeit, können Betroffene das Gefühl haben, ihren Alltag nicht mehr bewältigen zu können. Depressivität und ausgeprägte Ängste oder Interessenverlust sind mögliche Folgen.

Essstörungen sind ernst zu nehmende psychiatrische Erkrankungen, die durch schwere Störungen des Essverhaltens gekennzeichnet sind. Sie können ernsthafte und langfristige gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Der zentrale Punkt einer Essstörung ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema Essen.

Die häufigsten Krankheitsbilder sind: 

  • Magersucht
  • Bulimie
  • Binge Eating-Störung

Unter Psychosen werden eine Reihe von Erkrankungen zusammengefasst, bei denen Betroffene den Bezug zur Realität verlieren und diese ganz anders wahrnehmen. Typischerweise leiden sie an Halluzinationen, Wahnvorstellungen oder schwerwiegenden Denkstörungen, die häufig von starken Ängsten begleitet werden. So hören Betroffene beispielsweise Stimmen und fühlen sich bedroht oder verfolgt.

Persönlichkeitsstörungen sind gekennzeichnet durch starre, unflexible und unzweckmäßige Verhaltensmuster. Diese Verhaltensmuster lassen sich bis ins Jugendalter zurückverfolgen und sind nicht durch eine andere psychische Erkrankung erklärbar. Sie führen häufig zu Konflikten mit der Umwelt. Die Lebensqualität der Betroffenen ist dadurch erheblich beeinträchtigt.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung ist eine chronische Erkrankung, die bereits im Kindesalter beginnt, sich aber bei vielen Betroffenen bis ins Erwachsenenalter fortsetzen kann.

Die Hauptsymptome bei ADHS sind:

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen
  • Impulsive Verhaltensweisen
  • Ausgeprägte Unruhe

Aufgrund dieser Symptome kommt es häufig zu Konflikten in wichtigen Lebensbereichen, v.a. in Arbeit und Familie. Die Diagnose wird mit Hilfe einer ausführlichen Anamnese sowie geeigneter psychologischer Testverfahren gestellt.

Wenn sich das Leben zunehmend um ein bestimmtes Suchtmittel oder eine bestimmte Verhaltensweise dreht und ohne diese immer weniger funktioniert, besteht die Gefahr einer Abhängigkeit. Betroffene vernachlässigen zunehmend andere Interessen und können ihre Handlungen nicht mehr bewusst kontrollieren. Dazu kommen häufig Entzugserscheinungen, die sich nicht nur körperlich äußern müssen – ohne Suchtmittel kann auch die Psyche aus dem Gleichgewicht geraten.

Gerontotypische Erkrankungen sind psychische Erkrankungen, die typischerweise ältere Menschen ab ca. 60 Jahren betreffen. Häufige Formen sind Demenz, Verwirrtheit oder Depression. Sie äußern sich oft dadurch, dass Betroffene Dinge vergessen oder verlieren, übertrieben misstrauisch und aggressiv reagieren oder antrieblos und niedergeschlagen sind. Zudem treten nicht selten auch körperliche Begleiterkrankungen auf.

Unsere Psychiaterinnen

Dr. med. Sabine Wienecke
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Dr. med. Stephanie Englbrecht
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie